Der eigene Blog - Erstelle kostenlos deinen eigenen Blog


Bloggen für Anfänger
Foto: Renate Tröße  / pixelio.de
Aller Anfang ist nicht immer schwer. Heutzutage muss man als Blogger nicht mehr unbedingt Informatik studiert haben. Es gibt Portale, die einem die ganze Programmierarbeit schon abgenommen haben. Bloggen ist mittlerweile einfacher, als in Word einen Brief zu schreiben. Ich habe meinen ersten Blog über Depressionen vor knapp einem Jahr auf gemacht und mittlerweile läuft der schon richtig gut. Ich hatte keine Ahnung! Absolut Null! Ich kannte nicht einmal die Bedeutung des Wortes Blog. Vielleicht war das bei dir auch so? In den nächsten Minuten wird sich das schlagartig ändern und wenn du magst, kannst du in einer Stunde deinen ersten Blog dein Eigen nennen.

Wie komme ich an einen Blog?


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die ich hier kurz aufzählen möchte. Empfehlen werde ich aber ganz klar Blogger.com, weil ich mit diesem Portal gute Erfahrungen gemacht habe. Ich bin so zufrieden mit diesem Anbieter, dass ich nicht in Versuchung kam, überhaupt einen anderen auszuprobieren. Aber es gibt sie zur genüge. Die bekanntesten Bloghoster sind:


Du meldest dich einmalig und kostenlos bei einem Anbieter an und schon kannst du los legen. Natürlich wirst du dich erst einmal etwas umsehen müssen und vielleicht auch herum probieren wollen, aber all das ist auch ohne Probleme möglich. Und das Beste ist: Die genannten Anbieter sind alle absolut gratis. Keine versteckten Kosten, keine Gebühren! Ich habe mich seinerzeit bei Blogger.com angemeldet. Das ist ein Ableger von Google. Ich dachte mir, dass es nicht schaden kann, zu einem der größten Anbieter zu gehen. Dahinter steht solide, ausfallsichere Technik und eine Suchmaschine, die mich dabei unterstützt, dass man meinen Blog in den unendlichen Weiten des Internets auch findet.


Die Vorteile dieser Variante liegen auf der Hand. Du kannst sofort mit dem Bloggen loslegen. Als Nachteil könnte man nennen, dass es in den Gestaltungsmöglichkeiten, also im Layout, Grenzen gibt. Aber für einen Anfänger dürfte das zunächst kein Hinderungsgrund sein.
Alternativ kann man seinen Blog natürlich auch selber hosten. Dazu benötigt man eigenen Webspace bei einem Provider und ein Blogsystem, also eine Blogsoftware.  Am gängigsten und verbreitetsten ist hierbei Wordpress. Einem Anfänger würde ich davon aber abraten, weil es doch einiger Internetkenntnisse bedarf, bis so ein Blog eingerichtet und der erste Post online erreichbar ist.

Der Akt der Unternehmensgründung als Blogger

Selbstständig machen
Der eigentliche Akt der Unternehmensgründung ist im Angesicht der vielen Vorbereitungen, die du tun musst, eher unspektakulär. Je nachdem für welche Unternehmensform du dich entschieden hast, musst du nun bei verschiedenen Ämtern Anträge stellen, mit Sicherheit aber immer beim Finanzamt. Wenn du wie ich, den Beruf des Bloggers als Freiberufler ausüben willst, dann hast du Glück, denn dann ist dies auch die einzige Anmeldung, die du tätigen musst.  Die Formulare erhältst du bei deinem für dich zuständigen Finanzamt, kannst sie aber auch online abrufen. Das Formular, das du zur Anzeige deiner Selbstständigkeit benötigst, heißt "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) Tätigkeit, landwirtschaftlichen Tätigkeit, Vermietungstätigkeit oder Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft" und steht dir beim Bundesfinanzministerium kostenlos als Download zur Verfügung. Eine Ausfüllhilfe wird auch gleich mit angeboten. Nimm dir Zeit und fülle in Ruhe die paar Seiten aus, dann geht alles zeitnah über die Bühne und es gibt keine Verzögerungen wegen eventueller Rückfragen oder Unvollständigkeiten.

Existenzgründung - Alle wichtigen Informationen

Eine gute Vorbereitung als Schlüssel zum Erfolg


Ein Unternehmen gründest du nicht alle Tage und deshalb solltest du gut vorbereitet sein, bevor du diesen Schritt tust. Dieser Blog hier bietet dir eine erste Orientierung. Was ich hier niederschreibe, sind meine Erfahrungen und Erkenntnisse im Zuge des Prozesses meiner Unternehmensgründung. Das kann bei dir ganz anders aussehen. Vielleicht willst du ja gar nicht als Freiberufler auf den Markt, sondern lieber klassisch ein Gewerbe anmelden? Vielleicht startest du nicht als Rentner so wie ich, sondern als Arbeitnehmer oder gar aus der Arbeitslosigkeit heraus? Vielleicht möchtest du dir Geschäftsräume mieten? Womöglich brauchst du Anfangskapital? All diese Fragen bleiben in meinem Blog nahezu unbeantwortet, weil ich diesen Weg nicht gegangen bin und deshalb hierfür auch keine Erfahrungen sammeln konnte.