Der Akt der Unternehmensgründung als Blogger

Selbstständig machen
Der eigentliche Akt der Unternehmensgründung ist im Angesicht der vielen Vorbereitungen, die du tun musst, eher unspektakulär. Je nachdem für welche Unternehmensform du dich entschieden hast, musst du nun bei verschiedenen Ämtern Anträge stellen, mit Sicherheit aber immer beim Finanzamt. Wenn du wie ich, den Beruf des Bloggers als Freiberufler ausüben willst, dann hast du Glück, denn dann ist dies auch die einzige Anmeldung, die du tätigen musst.  Die Formulare erhältst du bei deinem für dich zuständigen Finanzamt, kannst sie aber auch online abrufen. Das Formular, das du zur Anzeige deiner Selbstständigkeit benötigst, heißt "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) Tätigkeit, landwirtschaftlichen Tätigkeit, Vermietungstätigkeit oder Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft" und steht dir beim Bundesfinanzministerium kostenlos als Download zur Verfügung. Eine Ausfüllhilfe wird auch gleich mit angeboten. Nimm dir Zeit und fülle in Ruhe die paar Seiten aus, dann geht alles zeitnah über die Bühne und es gibt keine Verzögerungen wegen eventueller Rückfragen oder Unvollständigkeiten.

Existenzgründung - Alle wichtigen Informationen

Eine gute Vorbereitung als Schlüssel zum Erfolg


Ein Unternehmen gründest du nicht alle Tage und deshalb solltest du gut vorbereitet sein, bevor du diesen Schritt tust. Dieser Blog hier bietet dir eine erste Orientierung. Was ich hier niederschreibe, sind meine Erfahrungen und Erkenntnisse im Zuge des Prozesses meiner Unternehmensgründung. Das kann bei dir ganz anders aussehen. Vielleicht willst du ja gar nicht als Freiberufler auf den Markt, sondern lieber klassisch ein Gewerbe anmelden? Vielleicht startest du nicht als Rentner so wie ich, sondern als Arbeitnehmer oder gar aus der Arbeitslosigkeit heraus? Vielleicht möchtest du dir Geschäftsräume mieten? Womöglich brauchst du Anfangskapital? All diese Fragen bleiben in meinem Blog nahezu unbeantwortet, weil ich diesen Weg nicht gegangen bin und deshalb hierfür auch keine Erfahrungen sammeln konnte.

Bloggen als Klein- oder Einzelunternehmer

Steuer- und unternehmensrechtliche Begriffe


Blogger als Kleinunternehmer
Für einen Gründer gibt es viel zu lernen. Vorschriften, Regelungen und Begrifflichkeiten ergießen sich über ihn in scheinbar nimmer endenden Umfang. Nachdem wir in den voran gegangenen Beiträgen die unterschiedlichen Gründungsmöglichkeiten besprochen haben, also konkret die in Deutschland möglichen Gesellschaftsformen eines Unternehmens, will ich heute auf drei Begriffe eingehen, die immer wieder genannt werden, aber sich scheinbar nicht eindeutig zuordnen lassen. Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Einzelunternehmer - ist das nicht alles dasselbe? Wann bin ich denn ein Kleinunternehmer? Bin ich das etwa automatisch, wenn ich Einzelunternehmer bin? Ich möchte hier einmal etwas Klarheit in die Begrifflichkeiten bringen. Mehr oder minder schreibe ich das auch für mich auf, weil man als Gründer bei den vielen neuen Begriffen, die sich teilweise auch noch ähneln, überschneiden oder gar synonym gelten, nur allzu leicht den Überblick verlieren kann.

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