Wordpress Blog - Erstellen leicht gemacht

Blog erstellen mit Wordpress Blog


Blogger bei der Arbeit
Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de
Obwohl ich ein eingefleischter Blogspot-Blogger bin, hat es mich interessiert, was Wordpress so zu bieten hat. Schließlich hat Wordpress einen Marktanteil von 54 %, glaubt man den Angaben von vectorrausch.de. Damit kann man Wordpress guten Gewissens als den Marktführer bei Blogsystemen bezeichnen. Und wer so beliebt bei den Menschen ist, muss einiges zu bieten haben. Wordpress kann man auf zweierlei Arten nutzen. Entweder man besorgt sich die kostenlose Blogsoftware von Wordpress oder man nutzt, so wie ich es getan habe die Wordpress-Software online. Beides hat Vor- und Nachteile. Einfacher ist es natürlich, die fertige Plattform von Wordpress zu nutzen. Man muss sich nicht mit Installationen herum schlagen, braucht selbst keinen Webspace zu mieten und ist von vielen anderen Aufgaben eines Webspace-Administrators befreit. Von Anfang an kannst du dich voll und ganz auf das konzentrieren, was du eigentlich tun willst: Texte verfassen über Themen, die dich interessieren. Allerdings bist du auch nicht so frei in der Gestaltung deines Auftritts. Dadurch, dass die Menüs und Strukturen vorgefertigt sind, liegen sowohl der Vor- als auch der Nachteil. Es ist meiner Meinung nach nicht ganz einfach, wenn man seinen Blog nicht von der Stange haben will. Das trifft übrigens auf alle Online-Bloghoster zu. Andererseits bist du als Anfänger sowieso überfordert, mit den vielen Möglichkeiten, die deine eigene Blogsoftware bietet. Ich denke, für den Anfang bist du gut beraten, auf ein fertiges Blogsystem zurück zugreifen. Ich habe das auch so gemacht, blogge jetzt gut ein Jahr und bin noch nicht an Grenzen gestoßen, die ich unbedingt überwinden müsste. Später, wenn du etwas Erfahrung mit Html und CMS gesammelt hat, kannst du immer noch wechseln. Für den Anfang jedoch rate ich dringend davon ab. Zu schnell könnte dir der Spaß am Bloggen vergehen.


Dein eigener Wordpress Blog

Du meldest dich also bei Wordpress an, indem du dich mit einer gültigen Emailadresse registrierst oder dich über deinen Facebookaccount anmeldest. Das System ist so voreingestellt, dass du eigentlich sofort loslegen kannst. Sieh dich etwas um und erkunde die Menüstrukturen. Als ersten Schritt kannst du nun deinen Blog aufmachen. Lege zunächst eine Adresse für deinen neuen Wordpress Blog fest. Du kannst nun wählen zwischen einer kostenlosen Wordpress-Adresse oder einer echten Domain, die du für 15 € pro Jahr gleich oder auch später erwerben kannst. Leider bist du bei der kostenlosen Variante auf die Eingabe von Buchstaben und Zahlen beschränkt. Das sehe ich als Nacheil, denn ein Binde- oder Unterstrich würde deine Internetadresse lesbarer machen. Um das zu verdeutlichen: Selbststaendigalsblogger.wordpress.com finde ich nicht besonders attraktiv. Selbststaendig-als-blogger.wordpress.com würde mir persönlich erheblich besser gefallen, weil es für Menschen einfach besser lesbar ist. Das allerdings lässt Wordpress bei der kostenlosen Variante nicht zu. Bei Blogger.com ist eine Adresse mit Bindestrich im Namen hingegen kein Problem. Die echte Domain, also die sogenannte Top-Level-Domain bekommst bei Blogger.com für 12 € pro Jahr. Auch da hast du aber die Wahl zwischen einer kostenlosen und einer Top-Level-Domain. Nachdem du dich auf eine noch nicht benutzte Adresse für deinen Blog festgelegt hast, bestimmst du noch den Namen deines Blogs, also den Blogtitel. Hierbei gibt es keine Einschränkungen. Das war es auch schon! Einmal auf <OK> klicken und fertig ist dein erster Blog. Du bist nun offiziell Blogger und kannst dich dem widmen, was du hoffentlich am besten kannst, dem Schreiben. Vermutlich wirst du es auch nicht länger hinaus zögern wollen, sondern kannst es kaum erwarten, deinen ersten Beitrag zu posten.

Wordpress Blog - Dein erster Post


Auch das ist in einem Wordpress Blog kein Problem. In deiner Menüleiste gehst du einfach auf Beiträge/Erstellen und schon öffnet sich so eine Art Schreibprogramm mit den wichtigsten Formatierungen und Gestaltungsmöglichkeiten für Blogger. Bevor du gleich loslegst, mach dich kurz mit den Bedienmöglichkeiten vertraut und schon kann es los gehen. Zwischendurch hast du jederzeit die Möglichkeit durch einen Klick auf den Button <Vorschau> rechts im Menü dir anzusehen, wie dein Blog später im Netz aussehen wird. Interessant finde ich auch die Wortzählfunktion am unteren Rand links, etwas das es bei Blogger.com so nicht gibt.

Mein Fazit:


Wordpress ist eine leistungsfähige und bedienerfreundlicher Software, die ich durch aus auch empfehlen kann. In ihren Leistungsmerkmalen unterscheidet sie sich aber nicht signifikant vom ihrem Konkurrenten Blogger.com. Ein Vorteil ist eventuell die Upgradefähigkeit bei Wordpress, mit der man Funktionalität und Komfort wohl noch verbessern kann. Weil diese Funktionen aber kostenpflichtig sind, habe ich davon abgesehen, sie zu testen. Als Nachteil sehe ich den Umstand, dass die kostenlose Variante nicht werbefrei ist. Das wiederum ist bei Blogger.com besser gelöst. Zwar gibt es dort keine Upgrade-Option (aus meiner Sicht auch nicht nötig), aber jeder Blog ist kostenlos und wenn du zwanzig Blogs veröffentlichst und alle sind komplett werbefrei. Entscheidest du dich bei Blogger, Werbung zu schalten, bekommst du am Ende auch die Einnahmen.






Kommentare:

  1. Gefällt mir, sehr einleuchtend geschrieben.
    Ich bin bei blogspot und versuche zu verstehen.

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  2. Vielen Dank für den Interessanten Beitrag. Auch ich habe meinen Blog mit Wordpress erstellt. Anbieter wie WIX oder Jimdo haben einen wesentlichen Nachteil, nämlich eigene Werbung in der kostenlosen Version. Ich empfehle daher immer Blogger oder WordPress, je nachdem wie häufig man bloggt.

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