Blog schreiben - Alles Wichtige für das Posting

Blogger werden

Ein Post, der nur aus Text besteht, wirkt eher langweilig. Es ist deshalb ratsam, jeden Beitrag mit einem Foto aufzupeppen. Vor zu vielen Fotos rate ich jedoch ab, es sei denn, du willst einen Fotoblog betreiben. Besucher kommen hauptsächlich wegen der Inhalte auf deine Seite. Sind deine Inhalte gut, werden auch die Leser nicht lange auf sich warten lassen.


Fotos und das Urheberrecht


Solange du Fotos verwendest, die du selbst gemacht hast, hast du kein Problem mit dem Urheberrecht. Sie sind dein Eigentum und alle Rechte liegen automatisch bei dir. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn du glaubst, du könntest mal eben rasch ein Foto aus dem Internet kopieren, es würde ja eh niemand bemerken. Es gibt Anwälte, die haben sich darauf spezialisiert, Verstöße gegen das Urheberrecht im Internet ausfindig zu machen. Die schicken dir dann eine saftige Abmahnung und dir wird rechtlich gesehen nichts anderes übrig bleiben, als zu zahlen. Sicher vergeht dir dann schnell wieder der Spaß am Bloggen. Doch das muss ja nicht so kommen. Es gibt auch Seiten, auf denen stellen Fotografen ihre Bilder kostenlos zur Verfügung. Pixelio.de ist so eine Seite. Ich verwende pixelio von Anfang an und kann dieses Portal nur empfehlen. Du meldest dich einmal kostenlos an und hast dann immer Zugriff auf Tausende von Bildern. Über eine Stichworteingabe kannst du dann jeweils ein geeignetes Bild für deinen Blog heraus suchen und downloaden. Die einzige Bedingung, die gestellt wird ist, dass du eine Quellenangabe machst. Die Details hierfür kannst du aber auf der Pixelioseite nachlesen.


Blogger.com und Content

Das A und O eines guten Blogs sind gute Beiträge, die sogenannten Posts. Schreibe aber nicht mehr als eine Seite pro Beitrag. Zu lange Posts werden oftmals nicht zu Ende gelesen. Finde aussagekräftige Überschriften und gliedere deinen Text, wenn möglich in mehrere Teilabschnitte auf, die du dann am besten mit geeigneten Zwischenüberschriften versiehst. Das erhöht die Lesbarkeit und verbessert die Struktur deines Blogs. Vermeide unbedingt doppelte Inhalte im Netz. Sorge also dafür, dass deine Beiträge Unikate sind und keine Kopien. Google findet es heraus, wenn du deinen Beitrag nur zusammen kopiert hast und bestraft dich damit, dass man deinen Beitrag nicht finden wird. Google ist sehr bestrebt, seinen Usern nur relevante Inhalte zu präsentieren. Niemand hat etwas davon, wenn ihm auf drei verschiedenen Seiten derselbe Inhalt angeboten wird. Das würdest du als Nutzer auch nicht wollen. Zitieren ist erlaubt. Allerdings müssen Zitate auch als solche ausgewiesen sein und du solltest mit einem Link auf die Originalseite verweisen. Allerdings gibt es auch hier Grenzen. Du darfst zum Beispiel nicht einen ganzen Artikel zitieren, wohl aber die ersten zwei bis drei Sätze.


Blogger.com und Labels


Ein Labels ist so eine Art Stichwort, das du jedem Post zuordnen kannst, aber nicht musst. Über die Labels kann man später zu deinen Inhalten finden, denn Blogger.com bietet standardmäßig kein Inhaltsverzeichnis für deinen Blog an. Solange es nur wenige Posts sind, ist das sicher kein Problem, aber wenn es immer mehr werden, geraten deine alten Post schnell in Vergessenheit, obwohl ihr Inhalt vielleicht immer noch aktuell ist. Du kannst aber die Labels auch später noch hinzufügen oder auch ändern. In der Funktion "Layout" - "Gadged hinzufügen" hast du die Möglichkeit eine Liste mit all deinen vergebenen Labels im Blog anzuzeigen. Klickt der Leser dann auf so ein Label, werden ihm alle Beiträge angezeigt, denen dieses Label von dir zugeordnet wurde.


Blogger.com und Beschreibung für Suchmaschinen


Die Beschreibung für Suchmaschinen, die du jedem deiner Posts zuordnen kannst, wird dann von Google bei der Suche verwendet. Wenn Google die Suchergebnisse präsentiert, wird zuerst die Überschrift deines Posts gezeigt und danach, falls du die Funktion nutzt deine "Beschreibung für Suchmaschinen" angezeigt. Hier solltest du eine aussagekräftige Zusammenfassung deines Artikels formulieren, die den Leser dann auch dazu bewegt, auf deinen Link zu klicken. Denn selbst, wenn Google dich auf Seite 1 zeigt, heißt das noch nicht, dass sich User auch für deinen Link entscheiden.
Also nochmal, zwei Sachen sind wichtig:

1. Eine aussagekräftige Überschrift
2. Eine interessante Beschreibung deines Artikels


Blogger.com und Überschriften


Mit der Zeit wirst du ein Gespür dafür entwickeln, welche Artikel, mit welchen Überschriften mehr angeklickt werden und welche weniger. Du kannst deine Überschriften auch später noch ändern. Das ist kein Problem. Ändere jedoch niemals den Link zu deinem Post. Das passiert immer dann, wenn du die Veröffentlichung rückgängig machst, dann deinen Titel änderst und wieder neu veröffentlichst. Je länger ein Link im Netz steht, umso höher wird er von Google bewertet. Sorge also dafür, dass sich der Link zu deiner Seite nicht ändert. Ich habe das anfangs falsch gemacht und dadurch viel an täglichen Seitenaufrufen eingebüßt, weil ich über die alten Links nicht mehr gefunden werden konnte. Du fängst dann jedesmal quasi ganz von vorne an. Rechne etwa mit einem halben Jahr, bis deine Seite auch ausreichend Besucher findet. Das ist die Geduld, die du aufbringen musst. Die meisten Seiten verschwinden innerhalb weniger Monate wieder von der Bildfläche, weshalb Google ältere Seiten stets höher bewertet als ganz neue.

Quellen zu "Blog schreiben"
Foto: Petra Bork  / pixelio.de







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