Was ist ein Blog

Blogger im Internet
Foto: Andrea Damm  / pixelio.de
Die Bezeichnung Blog oder Weblog ist eigentlich ein Kunstwort und setzt sich aus zwei Begriffen zusammen. Einmal aus dem Wort "Web" (engl.=Internet) und zum anderen aus dem Wort "Log" (engl.=Logbuch). Wir reden hier also über eine Art Tagebuch im Internet. Abgekürzt wird es einfach als Blog bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein im allgemeinen für jedermann einsehbares, also öffentliches Tagebuch. Normalerweise ist so ein Blog endlos. Eintrag reiht sich an Eintrag. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Beiträgen oder Postings (engl.=Beitrag), kurz Posts. Im Gegensatz zu herkömmlichen Websites bieten Blogs in der Regel immer wieder aktuelle Inhalte und binden so mit der Zeit eine eigene Leserschaft an sich. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird nunmehr als Bloggen bezeichnet. Die Deutsche Nationalbibliothek bezeichnet Blogs offiziell als Internetpublikationen. Die Begriffe Blog - Blogger - Bloggerin - bloggen haben mittlerweile ihren Einzug in den allgemeinen deutschen Sprachgebrauch gefunden und sind inzwischen auch im Duden zu finden. Die sächliche Form "das Blog" wird dort als zu bevorzugende Variante deklariert, während die männliche Form "der Blog" als erlaubte Nebenvariante ausgewiesen wird. Dass ich mich hier in diesem Blog auf die Verwendung der maskulinen Variante verlegt habe, möge man mir nachsehen, aber was erst einmal im Kopf drin ist, ist wahrlich nur schwer wieder heraus zu bekommen.



Geschichte der Blogs


Angefangen hat die Geschichte der Blogs in der Mitte der Neunziger Jahre, in erster Linie mit privaten Online-Tagebüchern. Heute sind Blogs aber inzwischen so beliebt geworden, dass selbst große Magazine zu bestimmten Themen im Blog-Format auftreten. 
Die ersten deutschsprachigen BlogsWeblogs traten 1996 auf. Ab diesem Zeitraum gab es auch Dienste wie heute Blogger.com, die Internetnutzern auf einfache Weise das Einrichten eines eigenen Weblogs ermöglichten. Nach einem zunächst zurückhaltenden Start wiesen solche Seiten am Ende der Neunziger bereits ein beachtliches Wachstum auf. So wuchs die Plattform Xanga von anfangs etwa 100 Blogs auf 20 Millionen Blogs im Jahr 2005. Ein US-amerikanische Wörterbuchverlag wählte die Kurzform "Blog" sogar zum Wort des Jahres 2004.
Heute betreiben in Deutschland etwa 8,4 % der Internetnutzer einen eigenen Blog. Weltweit sollen es etwa 173 Millionen sein (Stand 2011) Inzwischen gibt es mindestens mindestens 200 verschiedene, kostenlose Anbieter.


Inhalte von Blogs


Die Inhalte von Blogs sind so verschieden, wie die Menschen, die dahinter stehen. In der Mehrzahl werden Blogs von jungen Menschen betrieben, die in ihren Beiträgen aus ihrem persönlichen Lebens berichten. Irgendwelche Vorgaben oder Einschränkungen gibt es nicht. Jeder kann hier seiner Kreativität und seinem Mitteilungsbedürfnis freien Lauf lassen. Es gibt aber inzwischen auch Blogs, die von Unternehmen betrieben werden, und einer verbesserten Kundenbeziehung dienen sollen. Auch ein ganz anderes Feld sind die sogenannten Themenblogs, Blogs wie etwa dieser hier - ein Blog zum Thema Bloggen - kein Firmenblog - kein privater Blog - eben ein Themenblog.
Themenblogs sind Blogs, in denen sich der Blogger intensiv mit einer bestimmten Fragestellung auseinandersetzt oder auch auf einen ganzen Themenbereich ausweitet, wie es bei größeren Blogs oftmals der Fall ist. Aber Blogs sind noch mehr als schnöde Informations- oder Unterhaltungsmöglichkeiten.

Kommentare in Blogs


Durch eine implementierte Kommentarfunktion können die Leser eines Blogs mit dem Autor, aber auch untereinander kommunizieren. Auf diese Weise ist es möglich, ein Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln zu beleuchten. Durch die Kommentarfunktion verknüpft der Blog die informative Eigenschaft einer klassischen Website mit der kommunikativen Eigenschaft eines Forums. Der Vorteil bei Weblogs: Man muss nirgendwo Mitglied werden. Jeder kann frei seine Meinung äußern. Selbstverständlich hat der Administrator, also der Betreiber des Blogs oder kurz Blogger, auch hier die Möglichkeit, unerwünschte Kommentare zu löschen. Das ist auch notwendig, denn als Betreiber bist du für den Inhalt deines Internetauftritts verantwortlich. Jedoch musste ich davon erst einmal Gebrauch machen. Da hat mich jemand, der mich kannte, öffentlich beschimpft und das Ganze auch noch anonym. Darüber habe ich mich geärgert, weil durch diese Aktion prinzipiell alle die mich kennen, sofort erst einmal in Verdacht gerieten. Wenn mich jemand beleidigen will, soll er auch den Mumm haben und seinen Namen darunter setzen, finde ich! Aber das nur am Rande. Kommentare zeigen dir als Autor auch, mit welchen Beiträgen du deine Leserschaft erreicht hast und mit welchen nicht. Ich halte deshalb die Kommentarfunktion für das genialste Instrument eines Blogs.

Labels


Weiterhin zeichnen sich Blogs durch Archive und Schlagwörter, sogenannte Labels aus. Labels bieten die Möglichkeit, einem Posting bestimmte Stichwörter zu zu ordnen, die thematisch den Beitrag umschreiben. Labels dienen der schnelleren Inhaltsfindung und Strukturierung der Blogs. So bekommt der Leser zum Beispiel durch die Auswahl bestimmter Schlagworte all die Beiträge angeboten, denen dieses Label zugewiesen wurde. In Falle dieses Beitrages hier sind es die Labels Blog, Post, Weblog, Historie.

Quellen (Stand 18.07.2013): Wikipedia   






1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für die gut geschriebenen Infos, als Blogger Neuling ist es für mich sehr wertvoll, viele Grüsse, lg Martin
    www.online-beginner.blogspot.de

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