Titellinks und Permalinks - Wie gehe ich richtig mit Links um?

Links im Internet
Foto: Julien Christ  / pixelio.de
Im Internet dreht sich alles darum und ohne sie funktioniert rein gar nichts. Sie sind wie Hausadressen, die Anschriften. Es geht, wie die Überschrift schon vermuten lässt, um Links. Links sind codierte Adressen, die ich mit meinem Internetbrowser anspringen oder ansurfen kann. Das Wort Link, abgeleitet von Hyperlink kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Verküpfung. Zwei Internetseiten werden also miteinander verknüpft.


Titellinks - Permalinks


Jeder Beitrag in einem Blog wird automatisch beim Speichern mit einer Linkadresse, dem sogenannten Permalink versehen. Meistens wird dieser Link aus der Überschrift deines Posts gebildet, dem Titel. Deshalb nennt man diesen Link auch Titellink. Bei zu langen Überschriften wird diese allerdings auf etwa 40 Zeichen begrenzt. Blogger schneidet dann das Ende der Überschrift einfach ab. Es ist deshalb günstig, wenn sich deine Keywords im vorderen Teil der Überschrift befinden, zumal Google den Begriffen, die weiter vorn stehen ohnehin eine größere Bedeutung zumisst. Über den Permalink findet man dich später im Internet. Er heißt deshalb Permalink, weil er einmal vergeben, permanent erhalten bleiben sollte, also nie wieder geändert werden darf. Wenn du zu einem späteren Zeitpunkt deinen Permalink änderst, ist dein Post über die alte Adresse nicht mehr erreichbar. Der jeweilige Browser gibt dann eine Fehlermeldung aus: "Seite nicht erreichbar". Für User ist das kein schönes Erlebnis, es trübt die Freude am Internet erheblich und wird sie vermutlich alsbald veranlassen, deinen Blog wieder zu verlassen. Zumal bringt es Unordnung im Internet. Denn deine alten Links bleiben auf ewig erhalten. Sie führen ins Leere und nicht zum Ziel. Je mehr solcher Links es gibt, umso schlechter wird das Internet.


Benutzerdefinierte 301-Weiterleitung


Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, aber unbedingt sein muss, einen Permalink zu ändern, dann gibt es bei Blogger dafür einen Ausweg. Unter Einstellungen/Sucheinstellungen/"Fehler und Weiterleitungen" hast du die Möglichkeit, deinen alten Link einzutragen und auf den neuen Permalink umzuleiten. Wenn du dies getan hast, ist dein Post fortan unter zwei Adressen erreichbar, der alten und der neuen. Achte bitte darauf, dass all deine Seiten auch immer erreichbar sind. Teste ruhig von Zeit zu Zeit deine Links, denn nichts ist schlimmer, als tote Links auf der eigenen Website zu haben. Google mag so etwas auch überhaupt nicht, deine Besucher noch weniger. Blogs mit mehreren toten Links ranken mit Sicherheit nicht so gut wie gleichwertige Blogs mit intakter Linkstruktur.

Arten von Links


Man unterscheidet Links einmal nach ihrer Form und zum anderen nach ihrer Reichweite. Der Form nach gibt es zum Beispiel Textlinks, zu erkennen an der anderen Schriftfarbe und der Unterstreichung. Aber auch grafische Symbole oder Bilder können als Link gestaltet werden. Beim Klicken auf die Grafik oder das Symbol wechselt man dann zur jeweils zugeordneten Internetadresse.
Der Reichweite nach unterscheidet man Links in interne und externe Links. Interne Links sind solche, die auf Seiten innerhalb deiner Domain verweisen. Die Domain ist in dem Fall die Internetadresse deines Blogs. Jeder Beitrag, den du verfasst, wird in einer sogenannten Subdomain abgelegt (www.dein-Blog/datum/Permalink-deines-Beitrages). Das passiert aber alles automatisch. Darum musst du dich nicht kümmern, du solltest nur die Begrifflichkeiten etwas kennen. Externe Links sind dementsprechend solche, die auf Seiten anderer Domains verweisen.

Interne und externe Links


Mit internen Links strukturierst du deinen Webauftritt. Du erleichterst deiner Besuchern die Navigation, aber du verbesserst deine Seiten auch im Hinblick auf die Suchmaschinenoptimierung. Wenn du nämlich auf eine andere Stelle innerhalb deines Blogs verweist, teilst du den Suchmaschinen mit, dass sie dort zu dem entsprechenden Keyword weitere Inhalte finden. Mit internen Links solltest du nicht sparen. Ganz anders mit ausgehenden Links. Zuviel ausgehende Links machen auf Google den Eindruck, du hast selbst nur wenig substanziellen Inhalt vorzuweisen, bist womöglich nur auf das schnelle Geld aus. Besonders mit Werbung solltest du eher zurück haltend sein. Werbung ist okay, auch für Google, denn auch Google finanziert sich über Werbung, aber das Nutzererleben darf darunter nicht leiden. Werbung soll motivieren, nicht nerven. Wenn du sehr viele ausgehende Links in deinem Blog hast, dann überprüfe bitte, ob du nicht auf den einen oder anderen verzichten oder ihn wenigstens als "nofollow" deklarieren kannst.

Nofollow oder dofollow


Die Atribute nofollow oder dofollow können jedem Link zugeordnet werden. In der Praxis weist man jedoch nur nofollow zu. Kein nofollow bedeutet automatisch dofollow. Das rel=nofollow-Attribut weist Suchmaschinen an, dem so gekennzeichneten Link nicht folgen zu müssen. Google wünscht sich den Einsatz von nofollow-Links immer dann, wenn eine Verknüpfung nicht redaktioneller Natur ist, es sich also um Spam handeln könnte, um Inhalte, die dem User nicht unbedingt einen Mehrwert bieten. Über die Menüleiste im Bearbeitungsmodus eines Posts kannst du deine Links einfach und effizient bearbeiten. Hier kannst du auch einstellen ob dieser Link ein nofollow- oder dofollow-Link sein soll.






1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für diesen Informativen Beitrag über dieses Thema. Es ist immer wieder schön etwas darüber zu lesen auch wenn man schon einiges weis, dennoch findet man immer etwas was einem zu denken gibt bzw. man das ganze aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
    lg

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