Suchmaschinen und die Bedeutung von Links

Wie finden mich potentielle Leser im Internet?


Einen guten Blog zu erstellen mit guten Inhalten ist das eine. Doch kannst du dir die größte Mühe geben, die schönsten Fotos integrieren und mit allen Sinnen versuchen, deinen Lesern einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten - Es ist vertane Liebesmüh, wenn niemand davon weiß. Das Internet ist wie ein riesiger Ozean voller Informationen, der vom Sturm hin und her bewegt wird. Zu keiner Zeit ist das Internet gleich. Während du hier zwei Minuten auf dieser Seite weilst, sterben tausende von Seiten und zigtausende Neue kommen hinzu. Jede Information ist wie ein Fisch im Ozean. In welchem Schwarm findet man deinen Fisch? Wo ist dein Schwarm? Und wo genau ist dein Fisch, denn dein Schwarm ist riesig? Was ich damit sagen will ist, ohne weitere Maßnahmen geht es nicht. Es nützt dir auch nicht viel, wenn dich Google zwar im Index hat, du bei einer Suchanfrage aber erst auf Seite 35 landest. Denn wie du aus eigener Nutzererfahrung weißt, blättert selten jemand soweit. Es muss also noch andere Möglichkeiten geben, gefunden zu werden, und um genau diese Möglichkeiten soll es hier in diesem Post gehen. "Klappern gehört zum Geschäft" ist ein alter Spruch aus der Werbebranche. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu erzeugen, neugierig zu machen, den Fisch im Schwarm auffallen zu lassen.


Links Links Links


Alles dreht sich darum. Ohne Links wäre das Internet nicht das geworden, was es heute ist. Links sind das Blut des Internets. Über Links ist alles miteinander verbunden. Über Links findet man auch auf deine Seite. Wenn einem Leser deine Seite gefällt, kannst du darauf hoffen, dass er sie weiter empfiehlt. Dann hast du einen Link gewonnen. Aus meiner Erfahrung passiert das aber nicht oft. Selbst wenn du Tausend Seitenaufrufe pro Tag hast, bekommst du vielleicht mal 1-2 Links, oft sogar keinen. Gibt es aber keine Links, die auf deine Seite verweisen, interpretiert Google das so, als wäre deine Seite nicht empfehlenswert und stuft sie von der Relevanz her gleich weiter hinten ein. Wenn es dir nicht gelingt, mit einem oder besser mehreren Keywords unter die ersten zehn Suchergebnisse bei Google zu gelangen, wird dir der zahlenmäßige Durchbruch mit deinem Blog vermutlich nie gelingen. Das ist wirklich ein Dilemma, eine Art Zwickmühle, die es zu verlassen gilt.


Wie bekomme ich Links?


Nun, wie du Links bekommst habe ich gerade ausgeführt, indem du nämlich einzigartige, lesenswerte Inhalte zur Verfügung stellst. Damit sich aber erste Leser finden, die deinen Blog weiterempfehlen, müssen wir der Sache ein wenig auf die Sprünge helfen. Dein Blog braucht eine kleine Anschubfinanzierung! Wenn also noch niemand da ist, der dich empfiehlt, dann musst du es notgedrungen selber tun. Zu deinem Glück bietet das Internet hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Du kannst dir aussuchen, wo und auf welche Art und Weise du Werbung für deinen Blog machen willst.
Die einfachste, aber nicht vielleicht beste Art, Werbung zu machen, wird es sein, auf Google direkt zu werben. Dies kannst du tun mit dem Tool Google Adwords, das du über dein Google-Konto erreichst. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass diese Art Werbung recht teuer ist.
Ich selbst benutze Google Adwords bislang nicht, sondern setze auf kostenlose Möglichkeiten. Hierfür gibt es diverse Portale, in denen du auf deine jeweils neuen Beiträge verlinken kannst. Vielleicht ist dir der eine oder andere Name schon einmal über den Weg gelaufen. Das sind im einzelnen Portale wie: yigg, webnews, facebook, xing, tumblr, linkedin, digg, mr. wong, twitter, wer-kennt-wen, stumbleUpon, yahoo-bookmarks und andere. Die Reihe ließe sich noch beliebig fortsetzen. Wenn du noch mehr Möglichkeiten suchst, google einfach "social bookmark".
Nun suchst du dir die Bookmark-Portale aus, die dir zusagen und meldest dich dort an. Jedesmal, wenn du dann einen neuen Beitrag in deinem Blog veröffentlichst hast, kopierst du die Url deines Beitrages (nicht die Url deiner Hauptdomain) in deine Accounts dieser Bookmarkportale. Dies hat zum einen den Vorteil, dass die Zahl der Links, die auf deine Inhalte verweisen, organisch wächst und zum anderen, dass Besucher dieser Portale auf dich aufmerksam werden können. Es ist kostenlose Werbung für dich. 



Hilfsmittel beim Social Bookmarking


Die Registrierung bei diesen Diensten bleibt dir leider nicht erspart, aber für das spätere Verteilen deiner Links gibt es Hilfsprogramme. Ich verwende zum Beispiel das Programm "AddThis". 
"AddThis ist ein Bookmarking-Dienst, der das vereinfachte Bookmarken von Webseiten ermöglicht. Dies wird durch Buttons ermöglicht, die bei Überfahren mit dem Mauszeiger oder Anklicken eine Liste mit Bookmarking- und Sharingdiensten anzeigen." Wikipedia
Einmal bei AddThis registriert kannst du dir ein Plugin für deinen Browser installieren, mit dessen Hilfe du später mit wenigen Klicks deine Inhalte bewerben kannst. Möchtest du AddThis nicht nutzen, kannst du natürlich auch "zu Fuß" diese Bookmark-Portale aufsuchen deinen Link dort einstellen.


Mein Fazit zum Thema Bookmarking und Links


Es wird eine Zeit dauern, bis deine Arbeit Früchte trägt, aber lass dich dadurch nicht entmutigen! Ich habe es so gemacht und mache es heute noch so. Man kann nicht zu viele Links haben. Je mehr Seiten auf deinen Blog verweisen, umso besser ist es für dich und deinen Internetauftritt. Mein erster Blog hatte nach zwei Jahren auf diese Weise schon über dreißigtausend Seitenaufrufe monatlich, bei weiter steigenden Zahlen. Also, wie ich schon sagte, "Klappern gehört zum Geschäft"! Sei dir dir zu schade dafür oder denke so etwas wie Eigenlob wäre unanständig. Wir leben in einer lauten, schnellen Welt. Wenn du wahrgenommen werden willst, musst du dich bemerkbar machen, auf welche Art auch immer.


Quellen:  Wikipedia   Foto: Thorben Wengert / pixelio.de






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