Blog erstellen - Blogspot - Tipps für dein Seitenlayout


Vorschaufenster "Vorlage anpassen"
Bei der Gestaltung deines Blog bist du abgesehen von ein paar Einschränkungen, was das Template betrifft, ziemlich frei. Du hast die Möglichkeit aus weit über 30 verschiedenen Vorlagen zu wählen. Da ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei. Du kannst dein Template selbst später noch jederzeit ändern. Gehe hierzu in dein Blogger-Dashboard und wähle den Menüpunkt Vorlagen/"Vorlage anpassen" aus. Der Rest ist eigentlich selbsterklärend. Wenn dir die von Blogger.com vorgehaltenen Templates aber nicht zusagen, dann findest du im Internet reichlich mehr davon, zum Beispiel hier: Vorlagen für einen Blogspot-Blog. Dort wird auch erklärt, wie du die neue Vorlage in deinen Blog einbauen sollst. Ist das Template, also die Vorlage abgespeichert, kannst du dich daran machen, deine Seitenstruktur anzupassen. Dies geschieht ebenfalls über den Menüpunkt Vorlage im Dashbord von Blogger.com. Hierüber gelangst du in einen Bereich, indem du deine Vorlage noch einmal nach deinen Wünschen verändern kannst. Wie diese Arbeitsfläche ungefähr aussieht, siehst du auf dem Foto oben links. Hier kannst du zum Beispiel die Anzahl und Breite der Spalten festlegen, die Farben von Schrift und Hintergrund auswählen, bestimmen ob ein Hintergrundbild eingefügt werden soll oder nicht, die Schriftarten definieren und noch vieles andere mehr tun. Sieh dich einmal in Ruhe um. Über ein Vorschaufenster kannst du dich jeweils sofort über die Auswirkung deiner Veränderungen informieren. Erst wenn du zufrieden bist, klickst du auf "Auf Blog anwenden", was dem klassischen "Speichern" gleichkommt.



Die Seitenstruktur


Wenn du dich mit dem Layout deines Blogs beschäftigst, denke bitte immer daran, dass es am Ende Menschen sind, die deinen Blog besuchen sollen. Hilf ihnen, sich auf deiner Seite wohl zu fühlen. Trage durch eine klare und nachvollziehbare Struktur dazu bei, dass sich deine Besucher leicht bei dir zurecht finden. Mehr als drei Klicks sollten nicht nötig sein, um an die gewünschte Information zu gelangen. Erklärungen sollten ebenfalls nicht nötig sein, um sich in deinem Blog zurecht zu finden. Sorge für eine logische, klare und einfache Struktur! Verschachtele nicht unnötig und verwirre möglichst nicht durch Weiterleitungen. Blogger bietet standardmäßig zwei Funktionen zur Seitennavigation an, die ich, jede für sich genommen, zwar nicht schlecht finde, allerdings allein auch noch nicht ausreichend. So habe ich für meine Blogs jeweils immer noch von Hand ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Menschen sind an Inhaltsverzeichnisse gewöhnt. Hier finden sie sich zurecht und können sich schnell einen Überblick über deine angebotenen Beiträge verschaffen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass du beim Schreiben deiner Posts aussagekräftige und einmalige Überschriften wählst. Wenn ich in diesem Blog hier all meine Posts mit "Tipps für Blogger - Teil xx" überschreiben würde, entspräche dies zwar dem Inhalt meiner Beiträge, wäre aber wenig hilfreich. Durch die Überschrift sollte zum einen der Inhalt klar umschrieben sein, zum anderen aber auch zum Ausdruck kommen, dass es diese Information nur hier gibt.
Da wir es in unserem Teil der Welt gewöhnt sind, von Links nach rechts und von oben nach unten zu lesen, empfehle ich dir, dein Inhaltsverzeichnis in die linke obere Ecke zu platzieren. Das kann in Form eines Gadgets sein, in das du die Links zu deinen einzelnen Seiten manuell eingefügt hast, oder als Tab in deiner Seitenzeile, so dass sich dein Inhaltsverzeichnis erst öffnet, wenn man darauf klickt. Solange du noch nicht viele Beiträge hast, bietet es sich an, das Seitenverzeichnis offen sichtbar in die linke Spalte in ein Gadget zu legen. Dort wird es gut wahr genommen und kann auch von jeder Unterseite aus leicht erreicht werden. 


Seitenverzeichnis als Gadget


Um ein solches Verzeichnis zu erstellen, gehst du in deinem Dashboard auf "Layout" und dann auf "Gadget hinzufügen". Dann öffnet sich ein neues Fenster, in dem du die Art deines Gadgets auswählen musst. Wähle nun in der Liste "Grundlagen" die Rubrik "HTML/Javascript" aus. Wiederum öffnet sich ein Fenster, in das du nun deinen HTML-Code einfügen kannst. Wenn du magst, gibst du deinem Gadget einen Namen, zum Beispiel "Themen" oder "Inhalt". Der Code für ein Inhaltsverzeichnis ist einfach und könnte zum Beispiel so aussehen:

<a href="http://der-blog-for-free.blogspot.com/2013/07/was-ist-ein-blog.html">Was ist ein Blog</a><br />
<a href="http://der-blog-for-free.blogspot.com/2013/01/die-ersten-schritte.html">Der eigene Blog - Die ersten Schritte</a>
<br />
<a href="http://der-blog-for-free.blogspot.com/2013/01/der-erste-post.html">Der erste Post - Bloggen auf Blogger.com</a>
<br /><a href="http://der-blog-for-free.blogspot.com/2013/04/bloggen-das-layout.html">Bloggen - Das Layout</a>


Erklärung des HTML-Codes


Alles was rot ist, steht für die Adresse der Seite, die aufgerufen werden soll. Du kommst an die Adresse, in dem du die Seite aufrufst und dann die Adresse aus der Adresszeile deines Browsers heraus kopierst.
Alles was orange ist, ist später als Text in deinem Inhaltsverzeichnis zu sehen. In diesem Fall also: "Was ist ein Blog" usw.
<br /> ist der HTML-Befehl für eine Leerzeile. Du entscheidest selbst, ob du diesen Code einfügen willst oder nicht. 
Der abgebildete Code oben ist aus meinem Inhaltsverzeichnis heraus kopiert. Du kannst ihn gern einmal zu Testzwecken in deinen Blog einfügen und dann sehen, wie sich Veränderungen am Code auswirken.


Seitenverzeichnis als eigene Seite


Wie in einem Gadget kannst du dein Inhaltsverzeichnis auch auf einer separaten Seite positionieren. Für diese Variante habe ich mich entschieden. Sie birgt aber den Nachteil, dass ohne einen zusätzlichen Klick zunächst keine Information sichtbar ist. Wenn dein Blog irgend wann einmal angewachsen ist, dann brauchst du jedoch mehr Struktur und es bietet sich einfach auch an, die Beiträge zusätzlich noch nach Themen zu sortieren, also Kategorien zu bilden. Zu diesem Zweck ist es aus meiner Sicht günstiger, das Inhaltsverzeichnis auf eine eigene Seite auszulagern. Die Vorgehensweise ist ähnlich der beim Gadget, nur dass du hier keine Gadgets hinzu fügst, sondern im Dashboard unter der Rubrik "Seiten" eine neue Seite aufmachst. Hierzu wählst du nach dem Klick auf den Button "Neue Seite" die Funktion "leere Seite". Danach gelangst du zum Editor für Posts und Seiten. Wechsle nun in die HTML-Ansicht (Menüleiste, zweiter Tab von links) und füge denselben Code ein, wie unter "Seitenverzeichnis als Gadget" abgebildet. Anschließend kannst du wieder in die normale Ansicht wechseln und dir dein Verzeichnis ansehen (Menüleiste, erster Tab links "Verfassen").


Werbung plazieren


Wenn du Werbung mit Google Adsense in deinem Blog platzieren magst, was bei Blogger wirklich ganz einfach ist, dann achte jedoch darauf, nicht zuviel Werbung im oberen, sofort sichtbaren Bereich deines Blogs zu positionieren. Erstens, könnte es deine Besucher abschrecken und zweitens wertet Google deinen Blog dann eher als Spam. Für Google zählt nur eins: Content, sprich Inhalt, Text, Information. Also sorge dafür, dass der auch angemessen zur Geltung kommt! Werbung ist okay, sollte aber nicht zu sehr im Vordergrund stehen. Auch große Bilder sind für Google kein Content und gehören deshalb nicht an den Seitenanfang, für den es sogar einen Fachbegriff gibt. Google nennt den Bereich, der beim Aufrufen einer Seite ohne Scrollen sichtbar ist "Above the fold". Und genau hier sollte eben auch Content überwiegen, wenn dir an einer der vorderen Plätze in den Suchergebnissen gelegen ist, wovon ich nun einmal ausgehe. 


Fazit zur Seitenstruktur


Eine gut strukturierte Seite macht nicht nur deine Leser, sondern am Ende auch dich glücklich. Du tust also gut daran, alles dir Mögliche zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Eine Seite auf der ich mich als Leser wohl fühle, eine Seite auf der ich nicht lange und vor allem nicht vergeblich suchen muss, eine Seite auf der ich Antworten finde - wenn eine solche Seite zudem auch noch ansprechend gestaltet ist, dann bleibe ich erstens länger da und komme zweitens auch eher wieder. Deine Mühe wird also mehrfach belohnt werden...






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