Google Ranking verbessern

Google SERP
Foto: Alexander Klaus / pixelio.de
Google - Google - Google - alles steht und fällt mit Google. Findet man deinen Blog bei Google unter den ersten zehn Suchergebnissen, bist du auf der Gewinnerstraße. Landest du nicht auf Seite 1 der Suchergebnisse, ist es leider eher unwahrscheinlich, dass sich ein User zu dir hin verirrt. Google ist inzwischen die wichtigste Suchmaschine der Welt geworden. Sie deckt über 90 Prozent aller Suchanfragen in Deutschland ab (Quelle: seo-united). Die restlichen 10 Prozent teilen sich sämtliche anderen Suchmaschinen wie etwa ask, fireball, t-online, bing, yahoo, aol und web.de. Es lohnt sich also, einmal einen genaueren Blick auf die Bewertungskriterien von Google.com zu werfen. Und es geht noch weiter. Landest du nicht nur auf Seite 1 sondern auch auf Platz 1 der SERP's, also der Suchergebnisliste, klicken nach meiner Erfahrung circa 50 Prozent der User auch auf deinen Eintrag. Landest du auf Platz 2 sind es immerhin noch etwa 30 Prozent. Auf Platz 5 klicken immerhin noch 20 Prozent auf dein Angebot und auf Platz 10 sind es etwa 5 Prozent. Du kannst für deinen Webauftritt diese Daten mit Webmastertools, einem Angebot von Gooogle, sehr schön nachverfolgen, wenn du deinen Blog dort angemeldet hast.


Bedeutung der Domain

Das Alter einer Domain


Obschon das Alter einer Domain hier an erster Stelle genannt wird, zählt es laut Aussagen von Google nicht zu den wichtigsten Kriterien der Bewertung einer Internetseite. Dennoch ist das Alter einer Domain von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Wenn deine Seite noch jung ist, kann sie zwar auch guten Content enthalten, jedoch verschwinden viele Seiten nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche, so dass es kaum lohnt, sich ihren Namen zu merken. Das höhere Alter einer Domain steht in der Lesart von Google für Beständigkeit und für Erfahrung. Eine Seite, die mehrere Jahre online ist und regelmäßig gepflegt wird, genießt allgemein ein höheres Vertrauen als eine Seite, die gerade frisch am Markt erschien. Das sieht übrigens nicht nur Google so, sondern auch User wissen zu schätzen, wenn ein Seitenanbieter sie über lange Zeit kontinuierlich mit relevanten Informationen versorgt. 


Länderkennung der Domain


Von Bedeutung ist auch die Endung einer Domain. Sie ordnet den Seiteninhalt einer bestimmten Zielregion zu, mit anderen Worten, steht sie für deine Zielregion. Wenn deine Domain auf "com" endet anstatt auf "de", erweckt dies den Eindruck, dass du als Unternehmen Kunden in aller Welt erreichen willst und deine Website nicht länderspezifisch auf deutsche User ausgerichtet ist. Du wirst also dort entsprechend besser ranken, bei Suchanfragen aus Deutschland aber vermutlich etwas schlechter abschneiden, als Konkurrenten mit einer de-Domain.



Keyword in der Domain


Das wichtigste Keyword deiner Seite solltest du im Domainnamen unterbringen. Schließlich steht dieser Name für den Inhalt deiner Seite. Google und auch die User erkennen am Domainnamen, wie ernst du es mit deinem Thema meinst. Natürlich reicht es nicht aus, das Keyword in die Domain zu packen und dann nie wieder einzusetzen. Aber bei regelmäßiger Verwendung in deinen Texten und Überschriften ist die Nennung des Keywords im Domainnamen sozusagen das Sahnehäubchen und bringt dir durchaus Rankingvorteile.
Setze das Keyword möglichst an die erste Stelle im Domainnamen. Dies ist ein zusätzliches Signal für Google, dass dieses Keyword besonders wichtig ist.


Keyword in der Subdomain


Aber selbst in der Subdomain, also dem Teil deiner Seitenadresse, die hinter dem Slash "/" steht, bringt die Platzierung von Keywords noch Vorteile. Wenn sich dein Blog beispielsweise um Mode dreht, könnte deine Domain "mode.de" heißen. Schreibst du dann irgend wann einen Beitrag über Kleider, sollte die Adresse deiner Seite in etwa so aussehen: http://mode.de/2014/04/kleider.html
Ungünstig wirkt sich allerdings ein Überladen von Adressen mit gleichen oder ähnlichen Keywords aus, das sogenannte Keywordstuffing. In unserem Beispiel wäre das eine Adresse wie etwa http://mode.de/2014/04/mode-fuer-dich.html.


Titel


Beitragstitel sollten aussagekräftig sein und in prägnanter Form den Inhalt des nachfolgenden Artikels wiedergeben. Titel sollten auf jeden Fall das Hauptkeyword des Beitrages enthalten, möglichst an erster Stelle, weil dies noch einmal die Bedeutung dieses Wortes unterstreicht. Auf keinen Fall sollten irreführende Titel benutzt werden, beispielsweise durch gut rankende Keywords, die dann inhaltlich aber nicht im Text auftauchen. Der Titel muss also auch tatsächlich zum Inhalt der Seite passen. Ist alles stimmig, gibt es Pluspunkte im Ranking von Google.


Überschriften im Text


Wenn du schon Zwischenüberschriften zur besseren Gliederung deiner Beiträge einsetzt, solltest du auch hier deine wichtigen Keywords unterbringen. Benutzt du noch keine Zwischenüberschriften, solltest du unbedingt dazu übergehen. Zwischenüberschriften erhöhen die Lesbarkeit deiner Angebote erheblich, indem sie die von dir angebotenen Informationen strukturieren. Insofern verbessern sie deutlich die Nutzererfahrung, und genau das wünscht sich Google. Auch hier gilt: Was gut für deine Leser ist, das nutzt dir auch bei Google. Google dankt es dir und verschafft dir ein paar Pluspunkte im Ranking.<

Keyworddichte


Zwar hat die Keyworddichte nicht mehr die Bedeutung wie früher, dennoch wird sie zur Beurteilung deiner Inhalte nach wie vor mit herangezogen. Wenn das Keyword aus der Überschrift nicht oder nur wenig in deinem Text auftaucht, wie kann Google dann annehmen, dass dein Beitrag zu diesem Begriff Informationen liefert? Es ist also angebracht, Keywords auch im Content einzusetzen. Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig. Welche Keyworddichte ist die Richtige? Auf verschiedenen SEO-Portalen werden Keyworddichten zwischen 5 und 10 Prozent empfohlen. Ich finde jedoch, dass solche Texte gestelzt daher kommen und sich nicht mehr angenehm lesen lassen. Meine Texte variieren mit Keyworddichten von 1-3 Prozent. Ich sehe mir dieses Kriterium aber immer erst dann an, wenn auf Dauer die Besucher ausbleiben, weil ich keine Platzierung bei den vorderen Suchergebnissen erhalte. Im Normalfall schreibe ich einfach drauf los, so wie mir der Schnabel gewachsen ist und irgendwie passt es dann auch intuitiv.


Beschreibung


Für die Beschreibung eines Posts wird das sogenannte Description-Tag verwendet. Im Blogger-Dashboard heißt das "Beschreibung für Suchmaschinen". Auch hier sollte sich das Hauptkeyword des Beitrages aus Titel und Content wiederfinden und auch hier möglichst an erster Stelle. Je weiter vorn du dein Keyword im Titel, der Domain oder der Beschreibung platzierst, umso wichtiger wird es für Google und desto größer ist der positive Einfluss auf das Rankingergebnis deiner Seite.


Umfang deiner Beiträge


Ein längerer Beitrag enthält potentiell mehr Informationen als ein kürzerer. Das trifft zwar bei genauerem Hinsehen nicht immer unbedingt zu, aber die Robots der Suchmaschinen können das nicht unterscheiden. Viel Text rankt ganz klar vor wenig Text. Viel Text steht für umfangreiche Information, für Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und hohe Qualität. Google liebt lange Texte und gibt ihnen gegenüber kurzen Beiträgen, die eher für Oberflächlichkeit stehen, ganz klar den Vorrang. Ich selbst strebe immer Texte von mindestens 1000 Wörtern an. Das gelingt nicht immer, wird aber oftmals auch übertroffen. Vorsicht allerdings vor allzu langen Beiträgen. Da ist es besser, den Post zu splitten oder mehrfach aufzuteilen. Bei zu langen Texten besteht eher die Gefahr, dass User vorzeitig abspringen. Besser ist es da vermutlich, am Ende des ersten Beitrags mittels eines Links auf den zweiten Teil zu verweisen. Etwa so: "Mehr zum Thema:" oder "Hier weiter lesen:".


Seitenaufbau


Wer kennt das nicht? Du rufst eine Seite auf und es dauert gefühlte Ewigkeiten, bis die Seite endlich vollständig geladen ist. Gefällt dir das? Ich selbst springe regelmäßig wieder ab von solchen Seiten, weil ich viel zu ungeduldig bin und ich glaube, dass eine Menge anderer User dies ebenso hält. Schließlich weiß man ja auch nicht, ob die Seite überhaupt je geladen wird und nicht am Ende doch die Meldung 404 (Seite nicht erreichbar) ausgegeben wird. Google ist sehr bestrebt, seinen Usern Suchergebnisse zu liefern, die ein hohes Maß an Zufriedenheit bescheren. Google versucht ständig, die Nutzererfahrung seiner User zu verbessern und schaut deshalb auch auf die Ladezeit deine Seite. Reinen Text zu laden, ist zeitlich sicherlich kein Problem. Schwieriger wird es da schon bei größeren Bildern oder Grafiken oder dem Einbau von Scripten. Es gibt Seiten, auf denen du die Ladezeit deines Webauftritts messen kannst. Solche Seiten sind zum Beispiel  Pingdom oder Google Pagespeed. Ist die gemessene Ladezeit zu hoch, kannst du notfalls Bilder verkleinern oder weniger nützliche Scripte wie Seitenzähler oder unrentable Werbung entfernen und das Ganze dann sooft tun, bis du eine angemessene Ladezeit erreicht hast.


Die Umgebung


Links, die von deiner Seite ausgehen, sollten ebenso wie Links, die auf deine Seite verweisen, thematisch zum Inhalt deiner Seite passen. Wenn du dich an diese Regel hältst, befindest du dich sozusagen in guter Nachbarschaft oder guter Gesellschaft. Gehen allerdings zu viele Links von deiner Seite aus zu Seiten, die dem User keinen Mehrwert bringen, wirst du mit deinem Content schnell in die Spamecke geschoben. Sei also moderat im Umgang mit ausgehenden Links. Auch ein simpler Besucherzähler ist ein Link, der dem User keinen verwertbaren Vorteil bringt. Ähnlich verhält es sich mit Werbeeinblendungen.


Der Wohlfühlfaktor


Wichtig ist vor allen Dingen, dass deine Leser sich wohl fühlen bei dir. Sie sollen im Inhalt auch das finden, was du in der Überschrift vorgibst. Sie möchten möglichst umfangreich und solide informiert werden. Das Angebot soll gut zu erfassen, also zweckmäßig strukturiert sein. Lockere deine Inhalte durch passende Bilder oder Grafiken ein wenig auf und bleibe aktuell. Werbeeinblendungen sind okay, aber übertreibe es nicht, vor allem nicht bunt blinkenden Flash-Bannern. Leser, die sich bei dir wohl fühlen, bleiben länger auf deiner Seite und kommen gegebenenfalls auch eher wieder. Google kann dieses Nutzerverhalten messen. Es heißt "Absprungrate" und "Wiederkehrende User". Bleiben die User jeweils lange auf deiner Seite, bevor sie wieder abspringen oder ist der Anteil an wiederkehrenden Lesern entsprechend hoch, sind das jeweils positive Signale für Google und deine Seite wird entsprechend höher gelistet.


Aktualität


Das Thema Aktualität klang im Text weiter oben schon einmal an, verdient aber meiner Meinung nach dennoch einen eigenen Absatz. Es ist ungeheuer wichtig, dass deine Texte auch aktuell sind. Es nützt wenig, wenn du ein großes Angebot an Wissen online stellst, es aber nicht regelmäßig pflegst. User wollen aktuelle Informationen. Wenn du deinen Webauftritt nicht pflegst, wird er mit der Zeit im Nirwana verschinden, auch wenn er einst höchst aktuell war. Es schadet also nicht, von Zeit zu Zeit den einen oder anderen Artikel zu überarbeiten oder zu ergänzen. Google bemerkt solches Vorgehen und belohnt es mit einer besseren Platzierung. Bedenke, wie du dich bei der Informationssuche selbst verhältst und welchem Beitrag du den Vorrang gibst, einem drei Jahre alten oder einem aus diesem Jahr? In der Regel wirst du dem neueren Artikel den Vorrang geben, davon ausgehend, dass er das Wissen des drei Jahre älteren Artikels ohnehin inne hat. Google sieht das auch so listet deshalb überarbeitete Artikel besser.


Quellen






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