Seitenladezeit verbessern

Seitenladezeit
Menschen, die deinen Blog besuchen, tun dies in der Regel, weil sie an Informationen interessiert sind. Sie sind entweder durch Suchmaschinen wie Google oder Yahoo auf dich aufmerksam geworden oder durch einen Link auf einer themenrelevanten anderen Seite zu dir gelangt. Sie wünschen möglichst schnell an die erhofften Informationen zu kommen und was sie auf gar keinen Fall tolerieren werden, sind lange Ladezeiten deine Seite. Denke einmal an dein eigenes Surfverhalten! Wenn das Ladesymbol so ziemlich das Einzige ist, das sich sichtbar bewegt, bist du schneller wieder auf der Suchergebnisseite, als das Schreiben des Suchbegriffs dauerte. Jedenfalls ist das bei mir so.
Da niemand wissen kann, wie lange das Laden einer Seite tatsächlich dauern wird, klicken die meisten User nach einer gefühlten Zeit wieder hinaus. In der Regel beträgt diese Zeit nicht mehr als drei Sekunden. Wenn deine Seite länger als drei Sekunden braucht, um zumindest im sofort sichtbaren Bereich erkennbare Ergebnisse zu liefern, wird sie sich unterm Strich nicht allzu großer Beliebtheit erfreuen, denke ich, auch wenn sie noch so schön anzusehen ist und womöglich über hochwertige Inhalte verfügt. Die Bedürfnisse deiner Besucher bestehen eben nicht nur aus dem Wunsch nach guten Inhalten, sondern ebenso aus der Erwartung einer angemessenen Darbietung.
Google geht sogar noch einen Schritt weiter. Auch Google analysiert regelmäßig das Verhalten von Usern und die Ladezeit deiner Seiten. Nach den Maßstäben von Google werden Seiten mit gut bewertet, die im Schnitt nicht länger als 1,5 Sekunden benötigen, ihre Inhalte in den sichtbaren Bereich zu bringen. Mittlerweile ist die Ladezeit auch zu einem Rankingfaktor geworden, bestimmt also deine Position in den Suchergebnissen relevanter Suchmaschinen. Wenn du für eine schnelle Seite sorgst, rutscht du automatisch nach vorn. Es wirkt sich also doppelt positiv aus, dem Thema Seitenladezeit einmal mehr gebührende Aufmerksamkeit zu schenken.


Seitenladezeit bestimmen


Wie kannst du nun feststellen, ob deine Seite schnell genug lädt. Die Zeitwahrnehmung ist nun einmal subjektiv und situationsabhängig, weshalb du dich nicht allein auf deine Einschätzung verlassen solltest. Zur Feststellung der Seitenladezeit gibt es aber kostenlose Tools im Internet, die ich dir im Folgenden an Herz legen werde. 


Pagespeed


Ein solches Tool zur kostenlose Bestimmung der Seitenladezeit liefert pagespeed.de. ermittelt wird die Gesamtladezeit und du erfährst auch eine Bewertung. Schachstellen werden benannt und Vorschläge zur Verbesserung deiner Ladezeit runden das Angebot von pagespeed ab. Eine Seite, die ich empfehlen kann.


PageSpeed Insights


Viel mächtiger und deshalb besonders empfehlenswert sind jedoch die Google Webmastertools. Allerdings musst du dich hier registrieren und dieser Vorgang ist nicht besonders benutzerfreundlich gehalten, wie ich finde. Ich brauchte eine ganze Zeit, um mich dort zurecht zu finden. Wenn du aber deine Seite einmal erfolgreich bei den Webmastertools registriert hast, wirst du mit vielen nützlichen Tools belohnt, unter anderem auch mit dem Zugang zu PageSpeed Insights. Dieser Dienst ist aber direkt zu erreichen über folgenden Link:  PageSpeed Insights.  Dennoch empfehle ich dir als Webmaster, dich bei den Webmastertools anzumelden und dich einmal in Ruhe umzuschauen. Neben der Ladezeitanalyse findest du dort noch viele weitere nützliche Werkzeuge, um die Leistungsfähigkeit deiner Seite einschätzen und verbessern zu können.


Pingdom


Ein Super-Tool ist auch Pingdom, wie ich finde. Auch hier kannst du kostenlos und ohne Registrierung die Ladezeit deiner Seite bestimmen. Pingdom wirft dir zudem noch eine Grafik aus, auf der du genau erkennen kannst, welches Objekt deiner Seite wie viel Ladezeit beansprucht. Das wird dir bei der Optimierung helfen. Du wirst schnell erkennen, wo die größten Spaßbremsen sitzen auf einer Seite.



Wie kann ich das Laden meiner Seite schneller machen


Grafiken und Bilder


Die meiste Zeit wird in aller Regel für das Laden hochauflösender Grafiken benötigt. Auch wenn der Browser über eine Anweisung im Script das einzelne Bild vielleicht nur in 120 x 120 Pixeln darstellt, dein Bild aber hochauflösend geliefert wird, beispielsweise mit 1000 x 1000 Pixeln, dann lädt der Browser diese große Datei vom Server und verkleinert sie erst dann. Eine unnötige Datenbelastung für die jeweilige Internetverbindung. Hast du mehrere Bilder auf diese Weise eingebunden, liegt hier richtig viel Optimierungspotential. Es ist also wichtig, die Grafiken in der Auflösung auf deine Website oder in deinen Blog hochzuladen, in der sie auch erscheinen soll und auf keinen Fall größer. Überprüfe also deine Grafiken auf diese Option!


Unnötige Gimmicks


Eine weitere Möglichkeit der Beschleunigung des Ladevorganges besteht in der Selektion wirklich wichtiger Inhalte. Brauchst du tatsächlich einen Besucherzähler, eine Wetteranzeige oder animierte Bildchen? Jedes Objekt auf deiner Seite muss einzeln aufgerufen und geladen werden. Gerade solche Sachen wie Besucherzähler oder Gütesiegel greifen zudem noch auf andere Server zu. Das kann die Gesamtladezeit enorm nach oben treiben. Überlege dir, was du wirklich brauchst. Auch die Menge an geschalteter Werbung solltest du einmal kritisch bewerten. Ein zuviel an Werbung verlängert nicht nur deine Ladezeit enorm, oftmals verschreckt sie auch deiner Besucher.


Den Inhalt überschaubar halten


Wenn deine Seite sehr groß geworden ist, dann teile sie lieber auf zwei oder mehrere Seiten auf. Das macht sie zum einen übersichtlicher und verbessert zudem deine Ladezeit. Ein weiterer Vorteil bei dieser Vorgehensweise besteht darin, dass du den Besucher auf deiner Website hältst. Google beobachtet die Austiegsrate deiner Website. Wenn ein User nach dem Anschauen einer deiner Seiten dann noch eine weitere Seite deines Internetauftrittes besucht, wertet dies deine Domain auf. Du hättest also drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.


Fazit

Der Seitenladezeit würde ich als Webmaster eine große Bedeutung zumessen. Überprüfe daher in Abständen deinen Internetauftritt und schau, ob du den Anforderungen an ein userfreundliches Angebot noch ausreichend nachkommst. Optimieren kannst du wie oben beschrieben und den Erfolg jeder Einzelmaßnahme dann sofort mit einem der genannten Tools überprüfen. 
Ich wünsche dir viel Spaß bei der Optimierung deiner Seite! Deine Besucher werden es dir danken.


Quellen zu "Die Seitenladezeit verbessern"
Foto: pixabay.com







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